Willkommen auf dem Lesementoring Blog,

wir sind Marie und Marla und machen seit September 2020 ein FSJ Kultur bei der „Kulturellen Kinder- und Jugendbildung“ und der „Stadtbibliothek Hannover“.

Aufgrund der aktuellen Corona Lage braucht das Lesementoring zurzeit viel Unterstützung, neue Medien und zahlreiche Alternativen. An jedem Standort wird dies unterschiedlich umgesetzt und möglich gemacht.

Wir beide sind vor allem in Misburg und Linden aktiv und haben es uns jetzt zur Aufgabe gemacht, den Lesementoring Blog von allen aktuell laufenden Standorten mit Bildern, Texten der Mentees und Mentor*innen, Infos und Updates zu versorgen.

Viel Spaß

 

Das Lesementoring in Herrenhausen-Stöcken findet an zwei verschiedenen Teil-Standorten statt: An der Grundschule Herrenhausen sind die Mentor*innen aus der Goetheschule eingesetzt, an der Grundschule Fuhsestraße kommen die Mentor*innen aus der Lutherschule. Jeder Teilstandort wird von einer Fachkraft begleitet.

 

Die Mentor*innen aus dem Gymnasium Lutherschule haben die Treffen für ihre Mentees vorbereitet, indem sie immer wieder neue Ideen für Spiele und Aktionen mitgebracht haben. Gespannt warten sie, dass die Kinder abgeholt und zu ihnen gebracht werden.

Auch in Stöcken sind trotz Corona, die Mentor*innen Schüler*innen, wie ursprünglich im Lesementoring vorgesehen. Aber auch hier hat Corona dafür gesorgt, dass sich einiges ändern musste und das beginnt bereits beim Abholen der Mentees. Die Fachkraft Elke Lückener holt die Meentes ab und bringt sie auf einem bestimmten Weg zu den einzelnen Räumen der Mentor*innen. Die Schule hat ein klares, auf die Coronaregeln abgestimmtes Wegeleitsystem, welches dabei genutzt wird. In den Räumen stehen Handdesinfektionsspender und es werden Tische, Hände und Stühle desinfiziert.

Die Treffen finden zwar als echte Kontakte statt, aber die jugendlichen Mentor*innen kommen den Mentees nur dann etwas näher, wenn sie zusammen lesen. Die anleitende Fachkraft Elke Lückener erklärt: „Dieses passiert aber nur einzeln, d.h. eine Mentor*in liest mit einem Mentee, und das draußen auf dem Flur, denn dort kann Abstand gehalten werden. In den Räumen geht es ‚coronakonform‘ zu, der Mundschutz bleibt die ganze Zeit auf und es wird regelmäßig für Durchzug gesorgt. Grundsätzlich bleiben die Fenster über die ganze Stunde des Treffens auf Kipp.

Unter Einhaltung aller Corona-Regeln war es möglich, dass Elke Lückener als anleitende Fachkraft und Beraterin des Kompetenznachweises Kultur einige Male bei den Mentor*innen hospitieren konnte. Das ist sehr wichtig für die Ausstellung des Kompetenznachweises Kultur, der ein Zertifikat ist, welches die Stärken und Kompetenzen der Jugendlichen sowie ihre Entwicklung im Rahmen des Lesementorings verbindlich dokumentiert.

Trotz der ganzen Einschränkungen und der vielen Regeln, sprudeln die Mentor*innen nur so vor Ideen. Es ist eine Herausforderung und sie wird von den Jugendlichen super angenommen. Bereits jetzt laufen die Überlegungen und Planungen für das nächste Halbjahr, damit auch nächstes Jahr Jugendliche und Kinder in die Rollen der Mentor*innen und Mentees schlüpfen und zusammen Spaß am Lesen haben können – trotz Corona und Einschränkungen.

 

Von Marie Amft und Marla Sowada